Zum Hauptinhalt springen
  myPHOENIX
20. Mai 2026

Zwischen Hörsaal und Tara: Eine neue Generation startet durch

Service | PHOENIX
Zwischen Hörsaal und Tara: Eine neue Generation startet durch

Der Einstieg in die Pharmazie ist heute alles andere als geradlinig. Zwischen Studium, Praxis und neuen Anforderungen braucht es Flexibilität, Eigenverantwortung und Offenheit für Veränderung. Lisa Köhrl zeigt, wie eine junge Generation diesen Weg meistert – mit Neugier, Engagement und einem klaren Blick für die Zukunft.

Ein Umweg als Chance

Manchmal führen gerade Umwege ans Ziel. Eigentlich wollte Lisa Köhrl Medizin studieren, doch das Aufnahmeverfahren ebnete letztlich den Weg in die Pharmazie. Schon in der Vorbereitungsphase wurde ihr klar, wie sehr sie dieses Fachgebiet begeistert. Mit dem Studienplatz in Wien begann eine intensive, aber auch prägende Zeit – und schnell stand fest: Die Entscheidung war die richtige.

Das Studium verlangt viel Disziplin und Selbstorganisation. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig ein starkes Umfeld ist. Wer gemeinsam lernt, motiviert sich gegenseitig und wächst an Herausforderungen. Auch komplexe Abläufe und organisatorische Hürden werden so Schritt für Schritt bewältigt.

Theorie trifft Realität

Pharmazie ist und bleibt ein stark theoretisch geprägtes Studium – eine solide Grundlage für unterschiedliche Karrierewege. Gleichzeitig wird der Wunsch nach mehr Praxis immer deutlicher. Einblicke in die Offizin oder die Forschung helfen dabei, das Gelernte greifbar zu machen und die eigene Richtung zu finden. Diese Offenheit ist essenziell, denn die Möglichkeiten sind vielfältig: von der klassischen Apothekentätigkeit über Forschung bis hin zur Industrie. Wer früh beginnt, Interessen zu vertiefen, kann seine Stärken gezielt entwickeln.

Erste Schritte in der Apotheke

Schon während des Studiums sammelt Lisa Köhrl praktische Erfahrungen in der Apotheke. Als studentische Aushilfe erhält sie Einblicke in den Alltag – von Warenwirtschaft bis Beratungsgespräch. Gerade dieses Zusammenspiel macht den Beruf so spannend. Besonders wertvoll sind dabei zusätzliche Ausbildungswege, wie etwa im Bereich der Traditionellen Europäischen Medizin. Solche Erfahrungen zeigen, wie vielseitig pharmazeutisches Wissen in der Praxis eingesetzt werden kann.

Gleichzeitig wird deutlich: Chancen entstehen nicht immer von selbst. Viele Studierende müssen aktiv auf Apotheken zugehen, um Praxiserfahrung zu sammeln. Umso wichtiger ist es, dass Betriebe jungen Menschen diese Möglichkeiten eröffnen.

Lernen im echten Alltag

Neben dem Studium bietet auch die Zusammenarbeit mit Marken und Projekten wertvolle Einblicke. Verkostungsaktionen, Produktberatungen oder Verkaufsunterstützung fördern nicht nur Fachwissen, sondern auch wichtige kommunikative Fähigkeiten. Parallel dazu arbeitet Lisa Köhrl an ihrer Masterarbeit im Bereich der pharmazeutischen Chemie. Moderne Methoden wie computergestützte Wirkstoffsuche zeigen, wie innovativ und zukunftsorientiert das Berufsfeld ist. Themen wie personalisierte Medizin oder neue Therapieansätze gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Mit Neugier in die Zukunft

Mit dem Start des Aspirantenjahres beginnt ein neuer Abschnitt. Die Vorfreude ist groß, gleichzeitig wächst die Verantwortung. Der Übergang vom Studium in den Berufsalltag bringt neue Herausforderungen – geregelte Arbeitszeiten, direkte Kundenkontakte und die Anwendung des Wissens im Alltag. Die neue Generation blickt dabei realistisch, aber optimistisch nach vorne. Digitalisierung und Online-Handel verändern den Markt, doch die Stärke der Apotheke bleibt bestehen: persönliche Beratung, Vertrauen und Nähe zum Menschen.

Genau darin liegt die Zukunft – in einer Kombination aus fundiertem Fachwissen, modernen Entwicklungen und einer klaren Haltung. Eine Generation, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und den Wandel aktiv mitzugestalten.

  

PHOENIXprint Frühlingsausgabe 2026 – Heute. Morgen.

Den gesamten Beitrag können Sie im PHOENIXprint Magazin nachlesen. Sie möchten das PHOENIXprint kostenlos abonnieren? Schicken Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

n nachlesen. Sie möchten das PHOENIXprint kostenlos abonnieren? Schicken Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..